SEO – ein Kampf gegen Windmühlen.

Ich muss mir mal wieder meinen von der Seele schreiben, und -wie immer- vielleicht hilft es ja jemandem. Dieses Mal geht es um Suchmaschinen und wie man die eigene Webseite so „optimiert“, dass sie da möglichst weit oben steht. Und was passiert wenn andere das auch machen.

Was ist eigentlich SEO?

Das Akronym steht für Search Engine Optimisation, auf deutsch also Suchmaschinenoptimierung, und damit soll ausgedrückt werden, dass eine Webseite so gestaltet wird, dass Suchmaschinen sie finden, Schlagworte in ihren Index aufnehmen und die dann auch entsprechend bewerten damit die Seite in den Suchergebnissen auftaucht.

Soweit so gut.

Oder auch nicht 🙂

Und wo ist das Problem?

Im Grunde sollte es reichen eine Webseite mit einer klaren Struktur zu haben, also aussagekräftige Überschriften und einen Anriss der den Inhalt einigermassen zusammenfasst.
Bei modernen Blog Systemen wie WordPress oder größeren CMS wie Typo3, Drupal usw. usf. braucht man sich eigentlich keine großen Gedanken machen und kann sich einfach auf den Inhalt konzentrieren.

Werden diese Inhalte dann noch auf ein paar anderen, möglichst relevanten, Seiten verlinkt, dann landet man auch bei Google recht weit vorne.

Jetzt kommt das unvermeidliche „aber“ 🙂

Wenn ich nach meinem Namen suche, dann bin ich recht weit vorne bei Google und auch bei Bing. Ich bin auch nicht weiter wichtig und so häufig ist mein Name auch nicht. Man findet mich noch bei ein paar Foren im Internet und ich hab mich mal halbwegs prominent über RAND Lizenzen für Webstandards geäußert. Was anderes ist es bei bekannteren Leuten, noch schlimmer wird es bei selteneren Namen auf wichtigen und gut bewerteten Seiten.
Ein Freund von mir taucht mit seiner Webseite praktisch nicht in den Suchergebnissen auf, dafür gibt es einen Wikipedia Artikel über ihn, auf der Seite seiner Fraktion wird er natürlich erwähnt und auch die Seite seiner Partei und dann noch in der Presse. Alles Fundstellen die im Ranking der Suchmaschinen höher angesiedelt sind als eine kleine Webseite.
Da helfen dann auch keine, von den SEO Experten so gelobten, Metatags und h1 bis h4 Überschriften.

Was kann man da versuchen?

Metatags, „alt“ Texte für Bilder usw. haben wir durch. HTML ist sauber und der eine Flash Teil richtet auch keinen Schaden an.
Meine Idee ist jetzt für Inhalte auf der eigenen Webseite zu sorgen, alles was irgendwie Bedeutung hat auf die eigene Seite stellen und von da zu Facebook, Twitter, G+ und Konsorten verlinken. Möglichst auch mit der Presse, der Fraktion und der Partei, dann wollen wir mal sehen was passiert.

 

Und, um einen Anfang zu machen, hier ist die „kleine“ Webseite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.