Rum Tasting bei Whiskey and More

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, ich hatte die Bestätigungsmail nicht erhalten, war ich heute bei Whiskey and More zum Rum Tasting.
Neben allerlei Informationen über  Alkoholherstellung und Lagerung gab es auch Musik und zu jedem Rum ein bisschen was zu dem Land aus dem er stammt.
Natürlich ging es um Rum Sorten die man in bescheidenen Mengen und pur trinkt. Man kann sich damit natürlich auch betrinken, aber es wäre schade darum 🙂
Verpasst hatte ich den Captain Morgan Private Stock mit Vanille Aroma, den gab es dann in der Pause. Für meinen Geschmack etwas zu sehr Vanille und zu wenig Rum. Schmeckt ein wenig wie Sahnebonbons.
Rechtzeitig war ich zum Rum Nation Martinique Hors d’Age, schönes Rum Aroma eher auf der kräftigen Seite.
Danach gab es einen Rum aus Zuckersirup, meistens wird er ja aus Zuckerrohr und sonst aus Melasse gemacht, also eigentlich Abfälle der Zuckerherstellung. Der Zacapa 23 Etiqueta Negra ist wirklich anders. Er fühlt sich im Mund fast dickflüssig an und ist irgendwie süß, allerdings nicht Honigsüß. Wunderbares Zeug, man möchte ihn gar nicht schlucken, leider teuer und auch nicht leicht zu kriegen.
Nach einer (Rauch-) Pause gab es dann Ocumare Anejo Especial, einen Melasse Rum aus Venecuela. Von da kenne ich ja den einfacheren Pampero der mir auch ganz gut gefällt, aber der Ocumare ist dann doch noch mal eine Klasse höher angesiedelt.  Wieder ein weniger süßer Rum mit ausgeprägtem Aroma.
Gefolgt von einer Einleitung über Panama, den Kanal und Noriega kam dann Malecon Reserva Imperial, auch dieser wieder anders als die anderen.
Zum Abschluss gab es dann einen Millionario Solera Reserva Especial aus Peru. Der war dann wieder WOW!

Wie man sieht, ich schmecke keine Schokoladen-, Erdbeer- oder Känguruhodenaromen wenn ich Rum trinke, bei Wein eigentlich auch nicht, also hab ich mir jetzt gar nicht die Mühe gemacht da was reinzuschmecken was meine nikotingeplagten Geschmacksknospen eh nicht mehr wahrnehmen können.
Mein Favorit war der Zacapa 23, den kann ich mir bestens nach einem guten Essen zu einer Zigarre vorstellen (aus der Domenikanischen Republik, eine Leon Jimenez) vorzugsweise mit Sonnenuntergang über dem Meer.

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